Pressestimmen


Reger | Mozartvariationen
Brahms | 4. Sinfonie

»Joonas Pitkänen und dem Freiburger Uni-Orchester (Konzertmeisterin: Kaoru Feuerlein) gelang die große Kunst einer Steigerung, ohne bombastisch oder klanglich dick und opak zu werden. Mit schön ausgeleuchteten, durchgestuften Klängen und gut erspürten Tempi, um all das gleichzeitig Geschehende nachvollziehbar zu machen.
Selbst im vollen Orchester waren die Piano-Stellen so sorgsam leise musiziert, dass man darüber immer noch die filigranen Holzbläser-Motive hören konnte. Ein professionell ausbalancierter Orchesterklang mit Gefühl für ein wohldosiertes romantisches Ritardando und Diminuendo. Effektvoll in Szene gesetzt die immer wieder überraschenden Schluss-Wendungen der Variationen.«

Achim Stricker, Schwäbisches Tagblatt, Tübingen: 19.02.2020


»Regers Werk ist schwer. Allen Reger-Meriten zum Trotz überzeugte Brahms’ „Vierte“ in summa noch mehr. Auch in ihrer tänzerischen Eleganz. Oder im schreitenden Gestus des zweiten Satzes. Stringent wurden die Variationen der finalen Passacaglia durchmessen.«

Johannes Adam, Badische Zeitung, Freiburg: 17.02.2020



Glasunow | Violinkonzert
Bruckner | 4. Sinfonie

»eine ungemein konzentrierte und engagierte Interpretation«

»Der Wechsel in Anton Bruckners hochromantische, mystische Kontemplation gelingt reibungslos. Pitkänen holt viel von jener „Urerregung“ aus dem Kopfsatz von dessen vierter Sinfonie. Für Bruckners von großen Anläufen gekennzeichnete Steigerungstechnik braucht es langen Atem – und davon hat das Orchester viel an diesem Abend. Immer, wenn es zur großen Erregung kommt, läuft das Aka mit gestähltem, sehr einheitlichem Blech, einem sehr sauber registrierten, ins sich stimmigen Holzbläsersatz sowie Streicheremphase zu großer Form auf.«

Alexander Dick, Badische Zeitung, Freiburg: 08.07.2019



Schubert | 7. Sinfonie, »Unvollendete«
Schostakowitsch | 8. Sinfonie

»An allen Pulten waren die Freiburger gut besetzt, herausragend gut sogar an jenen, auf die es auch solistisch ankam. Wenn nötig schrill und durchdringend agierten beispielsweise die Pikkoloflöten […] in Schostakowitschs beißenden Klang-Grotesken, die Primitivität und Brutalität der militärischen Sphäre zeichnend. Englischhorn, Cello und schließlich die Konzertmeisterin gefielen ebenso wie das vielköpfige Schlagwerk-Team. Wie schon die Einleitung behandelte Pitkänen auch das Finale mit besonderer Sorgfalt, ließ jeden Takt mit bohrender Intensität musizieren.«

Thomas Ziegner, Schwäbisches Tagblatt, Tübingen: 05.02.2019


»Seit seinem Tübingen-Debüt 2014 war jedes Gastkonzert des Freiburger Uni-Orchesters eine Sternstunde.«

Achim Stricker, Schwäbisches Tagblatt, Tübingen: 20.02.2018